ZigBee
ZigBee, entstanden aus einer Allianz mehrerer Funkhardware-Hersteller, ist eine Funknetz-Technik, die über kurze Wegstrecken (10 bis 100 Meter) zum Einsatz kommt. Ihre Anwendung findet diese Technik vorwiegend in der Haushalts-, Industrie- und Gebäudesteuerung. Die zuverlässige und leitungsverlustarme Technologie ermöglicht den Einsatz von batterielosen Funkschaltern.
Vorteile von ZigBee, Z-Wave
- Niedriger Stromverbrauch
- Einfache Implementierung in die Endgeräte
- Kleine, kompakte Bauweise der Funkmodule
- Geringe Reaktionszeiten
Nachteile von ZigBee, Z-Wave gegenüber Bluetooth
- Geringe Bandbreite: maximal 300KBit pro Sekunde
- Geringere Übertragungssicherheit
- Geringere Funknetzstabilität (da keine Frequenzsprünge)
- Hoher Aufwand, um ausfallsichere Netze herzustellen
Die Funktionsweise des ZigBee Softwarestack basiert auf dem IEEE Standard 802.15.4. Als Industriestandard stellt ZigBee sicher, dass Produkte unterschiedlicher Hersteller weltweit interoperabel sind.
In ZigBee Netzwerken können bis zu 65.000 sogenannte Knoten miteinander reaktions- schnell kommunizieren. Das bedeutet, es ist nur noch ein System für die Bedienung von Beamer, Leinwand, Jalousien, DVD-Player, Beleuchtung und Klimaanlage notwendig.
Einsatzgebiet
Die ZigBee Technologie kommt vorwiegend in schwer zugänglichen Bereichen zum Einsatz. Der Vorteil dieser Technologie liegt im Einsatz von batterielosen, wartungsfreien Funkschaltern und Funksensoren, wodurch ein regelmäßiger Austausch von Batterien nicht erforderlich ist.
Dieser Vorteil kann beispielsweise in der Medizin genutzt werden, wo ein in einer Armmanschette eingesetztes ZigBee-Modul in Verbindung mit mehreren Sensoren jede Bewegung des Körpers registriert und den Wärmefluss aus dem Inneren des Körpers wiedergeben kann.